05.03.2011

the opposite of weightwatchers

Da ich nun die eine oder andere Episode ((:Wellenformen:)) dem Essen gewidmet habe, nun mal etwas in schriftlicher Form.
In meinem Feedreader tummeln sich einige Blogs, in denen es um´s kochen geht. Eine Website, die den Ausschlag für den Titel dieses Post´s gegeben hat findet sich hier: Anke Gröner. Seitdem ich die Seite kenne, klettert die Nadel meiner Waage kontinuierlich in die falsche Richtung. Dabei habe ich mittlerweile den Verdacht, dass es reicht, die Bilder und Rezepte auf der Seite nur zu lesen, um immer fetter zu werden.
HALT nicht falsch verstehen, die Rezepte auf der Seite sind nicht ungesund oder fettig, aber es ist mit Abstand eine der besten Sammlungen unfassbar leckerer dinge, die ich bisher im Web entdeckt habe. Die Bilder, Geschichten und Rezepte lösen bei mir einfach einen Reflex aus, unverzüglich in die Küche zu rennen um nachzukochen was ich dorten gelesen hab….
Und wenn etwas schmeckt oder interessant aussieht kann ich nur schwer aufhören es zu essen... damm you Personenwaage !!

Heute habe ich mich an „Red Velvet Cheesecake Brownies" gewagt.

Dabei wurde das Rezept jedoch etwas abgewandelt. In zahlreichen Dänemark - Urlauben habe ich eine fest verankerte Abneigung gegen Lebensmittelfarbe erworben, dementsprechend habe ich mit Kirschsaft experimentiert. Das Ergebnis würde rein farblich kleine Mädchen mit Lillifee-Syndrom in Extase versetzten... naja.
Aber mit Angaben in Rezepten halte ich es eh lieber wie mit roten Ampeln, gut gemeinte Ratschläge aber nix was in Stein gemeißelt ist.
Also neben dem Kirschsaft auch noch diverse Sauerkirschen und eine dicke priese grobes Meersalz in den klebrigen Teig geworfen. Und nun verweilt das Ganze in meinem Backofen und riecht schon ganz passabel….. 
Ach ja, in Ermangelung eines passenden Bleches habe ich eine, mit Backpapier ausgelegte Springform genommen.

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60 min. später ist der Kuchen aus dem Ofen, abgekühlt und verkostet.

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IMG_9192Fazit: Geiler Stoff !! Schokoladig süß trifft auf erfrischend fruchtige Cheescake-Decke und zwischendurch glitschige, lauwarme Kirschen. ProTip: Am besten so wenig wie möglich kauen, sondern mit der Zunge am Gaumen langsam zerdrücken, Augen zu und wirken lassen. Die eigenmächtig eingearbeitete priese grobes Meersalz sorgt dabei für durchaus passende Überraschungsmomente. Warm aus dem Ofen eine großartige Sünde. Ich werde aber später ganz  aufopferungsvoll ein weiteres Stück in kaltem Zustand probieren ! 

Empfohlene Hintergrundmusik zum Verzehr :

Solveig Slettahjell, zuckersüßer Jazz/Pop mit Ecken und Kanten Charakter !

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