10.02.2010

iRe(e)v(o)(u)lution oder so....



wellenformen podcast 25

Gewagte Thesen, Analysen und gnadenlos an den Haaren herbeigezogene Vergleiche !!
Dazu ein tolles Gewinnspiel mit super dollen Preisen und etwas Politik.
Also hoch die Tassen.

Kommentare:

  1. först: glückende wünschereien zur viertelhundersten folge. ich weiss ja nicht, ob du audiokommentare magst, aber auf wunsch reiche ich für die nächste eposode gerne einen nach.

    sekkönd: ich als apple freund finde das ipad auch scheisse. ich wills nicht haben. wie du schon sagst: ein reines konsumier-produkt. keine chance, wirklich damit kreativ zu werden. ich denke das dingens ist vielleicht ganz interessant für leute die vorsichtig an den computer rangeführt werden sollen/wollen: rentner vielleicht. auch in schulen oder bibliotheken könnte ich mir das dingen ganz gut vorstellen. aber für uns nerds und geeks isses völlig überflüssend.

    ßörd: politik kratzt mich nicht allzu sehr, aber schönen dank für den "GUIDO WESTERWELLE" einspieler von holgi. :)

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  2. Das ist die eigentliche Revolution: Dass Apple mit dem iPad eine ganz neue Zielgruppe aufmacht. Wie fit sind deine Eltern mit E-Mails? Haben sie ein iPhone? Können sie Fotos am Rechner problemlos durchblättern? Ich glaube gar nicht einmal, dass man da bis in die Rentner-Zielgruppe muss: Das iPad ist für alle die, denen ein Personal Computer (!) zu kompliziert und ein iPhone/iPod zu futzelig ist. Und das sind Abermillionen von neuen Apple-Kunden, die durch das Look&Feel das Teil sofort bedienen und nicht kaputtmachen können. Das brauche ich (vermutlich) auch nicht - Steve sagte doch so schön, dass Netbooks nichts anderes als "cheap notebooks" seien; ganz genau, das ist mein Couchprodukt der Wahl -, aber es ist trotzdem nicht weniger revolutionär. So langsam muss man vor Apple dann nur mehr Angst bekommen, als vor Microsoft, Google & Co. ... Denn sie bewegen sich immer weiter aus der schicken Nerdecke heraus.

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  3. Mir fällt gerade auf: Meine Eltern sind Rentner. ;)

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  4. Ich bin durch und durch Geek und Apple Fanboy und kann das iPad definitiv nicht als Spielzeug für die Nerds sehen, aber sehr wohl als genau das was es ist: ein großer iPod Touch.

    Und genau der erschließt nicht nur die diversen, kleinen Zielgruppen, die einen vollständigen Rechner gar nicht brauchen oder nur rudimentär nutzen, wie Teddy schon sagte. Darüber hinaus ist es für mich auch das auf der Keynote präsentierte Sofa-Gerät. Ich habe den ganzen Tag am Rechner gesessen. Da ist das Bedienkonzept und das UI einfach angenehm. Aber mit dem iPhone rumzuhocken und auf dem kleinen Screen die Feeds zu lesen, die eine oder andere Mail noch grade zu schreiben, das ist einfach nicht angenehm. Das große Display macht einfach den Unterschied. Und auch ein Notebook ist einfach teilweise zu unhandlich für diesen Zeitraum.

    Definitiv kann ich deine Argumentation nachvollziehen. Aber dafür gibt es ja nach wie vor Notebooks, sie werden dadurch nicht verdrängt. Das iPad ist kein Ersatz, sondern ein Bindeglied zwischen Kleinstgeräten wie iPhone oder iPod Touch und den großen Notebooks. Es gibt halt Zielgruppen und Anwendungsbereiche für die so ein Gerät ideal ist. Du hast Recht, wenn du es nicht als Revolution siehst, ich kann dir aber nicht zustimmen bei der These der Re-Evolution.

    Für Nerds und Geeks nicht notwendig, aber ein nettes Zusatztool, für manche User einfach komplett ausreichend, wird das iPad seinen Bereich finden und neue Zielgruppen erschließen. Und auch ich halte es für das perfekte Teil, es meinen Eltern in die Hände zu drücken um das Internet zu nutzen und ein paar neue Elemente kennen zu lernen.

    Seit 2 Jahren besitzen meine Eltern mein ausrangiertes MBP 17" (1. Gen) und haben es noch NIE benutzt. Zu groß ist die Scheu und die Angst etwas falsch oder kaputt zu machen. Und das trotz der Lern-DVD "Einstieg in Mac OS X 10.5 Leopard", die ich ihnen damals gleich dazu geschenkt habe. Aber um die zu sehen muss man ja auch den Mac erst starten und kann sie nicht am bereits mühsam erlernten DVD-Player abspielen. ;)

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  5. schon ein bisschen spät, aber ich dachte, ich geb auch noch meinen unbedeutenden Senf dazu...
    Ich habe soeben im TIME-Magazine gelesen.
    "Inside Steve`s Pad - how Jobs works"
    Sehr witzig, und die Artikel gehen in eine ähnliche Richtung wie die Re-evolution.
    Nix wirklich neues, es fehlen ein paar entscheidende Funktionen, aber es ist hübsch und handlich und ein paar mächtige Computermänner (und vielleicht auch die eine oder andere Frau) werden sich totärgern, dass dieses Tablet den Apfel trägt und nicht ein anderes Symbol - aber die werden unweigerlich folgen, wie die Nachahmungen des iPhone usw.
    Musste sehr lachen.
    Um kurz auf die sog. "Zielgruppen" einzugehen:
    Zitat aus dem Magazin:
    "Apple never holds focus groups. It doesn`t ask people, what they want; it tells them, what thei`re going to want next".
    Besser kann man`s nicht ausdrücken, oder?
    So unsinnig oder nicht, der Apfel sieht wie immer lecker aus, und darum geht`s.
    Und alle wollen mal abbeissen.

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  6. Tippfehler. "They" schreibt man natürlich nicht mit "i".
    iSorry.

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